gehe zu Aktuellgehe zu Lebenshilfe Baden-Württemberggehe zu Tipps und Infosgehe zu Selbstbestimmunggehe zu TeilhabePublikationengehe zu Kontakte

gehe zu Wir über unsgehe zu Politikgehe zu Einrichtungen und Dienstegehe zu Projektegehe zu Organigrammgehe zu Vorstandgehe zu Gremiengehe zu Geschäftsstellegehe zu Stiftung

 


Politik für Menschen mit Behinderung

 

Die politische Interessenvertretung für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Landesverbandes. Seine Vertreter sind im regelmäßigen Gespräch mit der Landesregierung, Abgeordneten im Landtag, Vertretern der kommunalen Verbände und weiteren wichtigen Ansprechpartnern in Behörden, bei Leistungsträgern und Verbänden.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über einzelne politische Themen und Aktionen, welche in Baden-Württemberg aus Sicht der Lebenshilfe aktuell für Menschen mit geistiger Behinderung von großer Bedeutung sind.

Zu rechtlichen Fragen informieren wir Sie auch mit unseren aktuellen Rechtstipps.

 


Antworten auf die Wahlprüfsteine der Lebenshilfe zur Landtagswahl 2011
(23.03.2011)

Wahlveranstaltung "Menschen mit Behinderung fragen - Politiker antworten" am 08.02.2011
(09.02.2011)

„Bei uns alles paletti?“
Regionalkonferenzen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechts- konvention waren sehr erfolgreich

(02.11.2010)

Stärkung des Elternwahlrechts zur schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung durch Empfehlungen des Expertenrats (08.03.2010)

Stellungnahme zum Entwurf einer Rechtsverordnung zum Landesheimgesetz 
(09.06.2009)

Positionspapier "Eine Schule für Alle" des Landesverbandes
(21.05.2009)

Wahlprüfsteine der Lebenshilfe Baden-Württemberg zur Kommunalwahl 2009
(16.02.2009)

Kampagne "Mit uns bestimmt!" - Forderungen der Lebenshilfe zur kommunalpolitischen Beteiligung von Menschen mit Behinderungen
(19.01.2009)

Gemeinsames Positionspapier zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe
(28.01.2009)

Steuerbefreiung von Gastfamilien im Begleiteten Wohnen für Menschen mit Behinderungen
(18.12.2008)

Thesenpapier des Landesverbandes zum Stellenwert der Offenen Hilfen (18.07.2008)

Grundsicherungsanspruch nach SGB XII für Menschen mit Behinderung im Eingangs- und Berufsbildungsbereich der Werkstätten sowie bei Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
(11.07.2008)

Besteuerung von Leistungen an Gastfamilien im BWF
(08.07.2008)

Landesheimgesetz
(04.06.2008)

Landes-Behindertengleichstellungsgesetz
(15.04.2008)

Landesheimgesetz
(25.01.2008)

Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe
(22.01.2008)

Unterhaltsbeitrag für Eltern von Werkstattmitarbeitern endgültig vom Tisch
(20.12.2007)

Selbstverpflichtung des Landes zur Förderung privater Schulkindergärten
(07.11.2007)

Tag behinderter Menschen im Landtag von Baden-Württemberg
(14.06.2007)

Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der Lebenshilfe zur Landtagswahl 2011

Bereits im November 2010 
hatte der Landesverband der Lebenshilfe seine Wahlprüfsteine an Parteien geschickt mit der Bitte um Beantwortung. Die Fragen beziehen sich insbesondere auf die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in unserem Bundesland, aber zum Beispiel auch auf die Positionen der Parteien zu aktuellen Sparvorschlägen der Gemeindefinanzkommission oder die Haltung zu den Zuwendungen des Landes für Frühförderung und Familienentlastende Dienste. Antworten liegen nun vor von der CDU, der SPD, den Grünen und der FDP.
Wir haben die insgesamt neun Fragen mit den jeweiligen Antworten für Sie zusammengestellt und dabei die Antworten der Parteien auch jeweils knapp zusammengefasst. Die Zusammenstellung finden Sie hier.

Sandra Fietkau und Rudi Sack

nach oben

„Menschen mit Behinderung fragen, Politiker antworten“
Wahlveranstaltung von Lebenshilfe und LAG Werkstatträte war ein großer Erfolg

Am 8.2.2011 haben der Beirat behinderter Menschen beim Landesverband Lebenshilfe und die LAG Werkstatträte gemeinsam zu einer politischen Veranstaltung im Vorfeld zur Landtagswahl eingeladen.
Unter der Gesprächsleitung von Peter Benzenhöfer, Mitglied des Landesvorstandes der Lebenshilfe, stellten Ramona Günther und Armin Rist vom Beirat sowie Hans-Joachim Ruschke und Robert Kleinheitz vom Vorstand der LAG Werkstatträte Fragen an die Vertreter von fünf Parteien. Andrea Krueger (CDU), Wolfgang Wehowsky (SPD), Brigitte Lösch (Grüne), Gabriele Heise (FDP) und Marta Aparicio (Die Linken) stellten sich den Fragen, die sich zum Beispiel um die Umsetzung der UN-Konvention und um die Zukunft der Werkstätten drehten. Alle Politiker versprachen, sich für die Umsetzung der alten Forderung behinderter Menschen nach einem neuen, kleineren, Behindertenausweis einzusetzen. Die Parteien könnten gemeinsam bei der Landesregierung anregen, diesen Punkt in den Bundesrat einzubringen. Alle sprachen sich auch für eine stärkere Mitwirkung behinderter Menschen in der Kommunalpolitik aus. CDU und FDP bauen dabei darauf, dass dies von den Kommunen freiwillig umgesetzt wird, während SPD und Grüne darauf drängen, dies verpflichtend im Landesbehindertengleichstellungsgesetz zu regeln.  
Eine Zusammenfassung der Diskussion in leichter Sprache finden Sie hier.

Sandra Fietkau und Rudi Sack

nach oben

„Bei uns alles paletti?“

Regionalkonferenzen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechts- konvention waren sehr erfolgreich

An fünf Abenden ging es um die wichtige Frage, ob in Baden-Württemberg denn „schon alles paletti“, also die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen bereits umgesetzt ist. In Biberach, Lörrach, Göppingen, Bühl und Hockenheim kamen die Anwesenden immer zum gleichen Ergebnis: Wir sind auf einem guten Weg, einige wichtige Dinge sind bereits umgesetzt – aber wir haben eben auch noch einiges zu tun!

Nach einem einführenden Vortrag zu den Inhalten der UN-Behindertenrechts- konvention (BRK) [die Präsentation finden Sie hier] stellten die Referenten des Landesverbands der Lebenshilfe mit viel Humor und etwas Übertreibung dar, was sich ändern sollte, wenn die BRK vor Ort bei uns umgesetzt wird. Im zweiten Teil der Veranstaltungen war dann jeweils viel Raum für Fragen und eine gemeinsame Diskussion mit allen Anwesenden.

Insgesamt waren die Regionalkonferenzen sehr gut besucht. Neben Lebens- hilfe-Vertretern, Eltern, Angehörigen und Interessierten nahmen oft auch Vertreter aus Kommunalpolitik und Verwaltung teil. Besonders wichtig war jeweils die Teilnahme von Menschen mit Behinderung selbst. Es kam bei allen Veranstaltungen zu einer regen Diskussion über die BRK und deren Umsetzung – und das ganz im Sinne des „nichts ohne uns über uns“ unter reger Beteili- gung aller für die Umsetzung relevanter Gruppen.

Wir danken allen gastgebenden Lebenshilfe- Orts- und Kreisvereinigungen für die gute Organisation und die gelungenen Veranstaltungen. Für uns vom Landesverband waren die Abende jeweils spannende Erfahrungen und gute Veranstaltungen, von denen wir mit neuen Eindrücken und interessanten Ideen wieder nach Stuttgart zurückgekehrt sind.

Wenn auch Sie Interesse haben, eine Veranstaltung zum Thema „Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg“ durchzuführen, kommen wir auch gerne in Ihre Lebenshilfe vor Ort!

Nora Burchartz, Sandra Fietkau, Stephan Kurzenberger und Rudi Sack

nach oben

Stärkung des Elternwahlrechts zur schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung durch Empfehlungen des Expertenrats (08.03.2010)

Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Umsetzung der UN-Konvention macht sich der Landesverband der Lebenshilfe stark für die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung. Die Lebenshilfe fordert kurzfristig ein Wahlrecht der Eltern bzgl. des Lernorts ihrer Kinder und setzt sich dafür ein, dass die Perspektive einer wohnortnahen Schule für alle Kinder schrittweise umgesetzt wird. Das Positionspapier der Lebenshilfe Baden-Württemberg „Eine Schule für Alle“ finden Sie hier.

Die Stärkung des Elternwahlrechtes wird nun auch in den in der Zwischenzeit veröffentlichten Empfehlungen des vom Kultusministerium eingesetzten Expertenrats gefordert:

„Es wird daher empfohlen, den Eltern auf der Grundlage gemeinsam entwickelter Alternativen ein Entscheidungsrecht hinsichtlich des Lernortes ihres Kindes zu geben. Die Schulverwaltung soll das Entscheidungsergebnis der Eltern grundsätzlich übernehmen, es sei denn, dass die Eltern trotz der Vorschläge der Bildungswegekonferenz eine Lösungsform wollen, die nicht realisierbar ist, weil zwingende Gründe entgegenstehen...“ (aus den Empfehlungen des Expertenrats, S. 7f)

Nicht zuletzt Dank des Einsatzes der Lebenshilfe Baden-Württemberg - der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Bauder war Mitglied des Expertenrats - ist es gelungen, diesen wichtigen Schritt in Richtung eines gemeinsamen, integrativen Schulsystems für Kinder mit und ohne Behinderung zu erreichen.

nach oben

Stellungnahme zum Entwurf einer Rechtsverordnung zum Landesheimgesetz 
(09.06.2009)

Zu dem vom Sozialministerium vorgelegten Entwurf einer Rechtsverordnung zum Landesheimgesetz nimmt der Landesverband Lebenshilfe mit überwiegender Zustimmung Stellung. Aus Sicht des Landesverbandes ist erfreulich, dass sich in dem Entwurf für die bauliche Gestaltung von Heimen eine Orientierung am Leitbild eines möglichst "normalen" Wohnens niederschlägt. Beispielsweise sollen zukünftig für alle Bewohner Einzelzimmer angeboten werden. Der Verordnungsentwurf unterscheidet Wohngruppen von "Wohnungen" mit selbstständiger Haushaltsgestaltung, in welchen nur die Vorgaben der Landesbauordnung einzuhalten sind. Ein Veränderungsvorschlag der Lebenshilfe in ihrer Stellungnahme geht dahin, die maximale Größe solcher Wohnungen von sechs auf acht Bewohner hochzusetzen.

nach oben

Positionspapier "Eine Schule für Alle" des Landesverbandes
(21.05.2009)

In seinem Positionspapier "Eine Schule für Alle" nimmt der Landesverband Stellung zur aktuellen Debatte um die schulische Inklusion behinderter Kinder in der Folge der Ratifizierung der UN-Konvention durch Deutschland. Das von einer Arbeitsgruppe "Gemeinsame Bildung" unter der Beteiligung von Eltern und Fachleuten entwickelte Positionspapier beschreibt die Zielsetzung einer wohnortnahen Schule, welche alle Kinder unabhängig von Begabungen, Behinderungen usw. besuchen können, um dort in heterogenen Lerngruppen gemeinsam zu lernen. Das Kultusministerium wird aufgefordert, alle Beteiligten im Lande nun an einer schnellen Schaffung neuer schulgesetzlicher Grundlagen zu beteiligen.

nach oben

Wahlprüfsteine der Lebenshilfe Baden-Württemberg zur Kommunalwahl 2009
(16.02.2009)

Zur baden-württembergischen Kommunalwahl am 07.06.2009 hat der Landesverband der Lebenshilfe für seine örtlichen Mitgliedsvereinigungen Wahlprüfsteine der Lebenshilfe zusammengestellt. Mit diesen gehen örtliche Lebenshilfevertreter auf die Kandidaten der verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen zu.

nach oben

Kampagne "Mit uns bestimmt!" - Forderungen der Lebenshilfe zur kommunalpolitischen Beteiligung von Menschen mit Behinderungen
(19.01.2009)

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung führt der Landesverband der Lebenshilfe im ersten Halbjahr 2009 unter dem Titel "Mit uns bestimmt!" eine Kampagne zur Verbesserung der Möglichkeiten behinderter Menschen zur kommunalpolitischen Beteiligung durch. Herzstück der Kampagne ist eine Resolution, für die alle Lebenshilfe-Organisationen im Land Unterschriften sammeln.

nach oben

Gemeinsames Positionspapier zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe
(28.01.2009)

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer (SPD), die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte, der Sozialverband VdK Deutschland und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland haben ein gemeinsames Positionspapier zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen präsentiert. In ihrem Papier begrüßen die Unterzeichner im Grundsatz den Beschluss der Sozialminister der Länder zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. Die Forderungen der Verbände nach individueller Bedarfsdeckung durch personenzentrierte Teilhabeleistungen, nach Wunsch- und Wahlrechten innerhalb eines durchlässigen und flexiblen Hilfesystems und nach besserer beruflicher Teilhabemöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sind wesentliche Eckpunkte, an denen sich auch die weiteren Verhandlungen orientieren müssen, so die Unterzeichner.
Dennoch bleibe der Beschluss weit hinter den Erwartungen behinderter Menschen und ihrer Interessenvertretungen zurück. "Wir fordern daher ein hochkarätig und interdisziplinär besetztes Expertengremium nach dem Muster des schon bestehenden Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes", so Evers-Meyer. Ihrer Ansicht nach sei gerade vor dem Hintergrund der VN-Behindertenrechtskonvention eine frühzeitige und umfassende Beteiligung behinderter Menschen als Experten in eigener Sache zwingend.

nach oben

Steuerbefreiung von Gastfamilien im Begleiteten Wohnen für Menschen mit Behinderungen
(18.12.2008)

Der vehemente Einsatz der Lebenshilfe für eine Freistellung der Aufwandspauschalen an Gastfamilien beim Begleiten Wohnen behinderter Menschen in Familien (BWF) hat sich gelohnt. Während in der Vergangenheit diese Besteuerung lediglich die Gastfamilien von Selbstzahlern getroffen hatte, waren die Finanzämter nach einer entsprechenden Absprache zwischen den Finanzministerien der Länder im Jahr 2008 dazu übergegangen, die Aufwandspauschalen an Gastfamilien im BWF generell als steuerpflichtig anzusehen. Die Lebenshilfe und andere Verbände hatten daraufhin auf allen politischen Ebenen protestiert. Eine Eingabe der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Jahressteuergesetz 2009 war erfolgreich. Der Bundestag beschloss eine Ergänzung des Einkommensteuergesetzes mit der Folge, dass eine Besteuerung in Zukunft generell nicht mehr stattfinden wird. Das gilt auch für die Gastfamilien von Selbstzahlern, solange die an sie geleisteten Zahlungen die Leistungen nach SGB XII nicht übersteigen.

nach oben

Thesenpapier des Landesverbandes zum Stellenwert der Offenen Hilfen

18.07.2008 – Mit einem Thesenpapier zum Stellenwert der Offenen Hilfen wendet sich der Landesverband an alle Sozialdezernenten der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Durch diese Aktion soll dem Anliegen Nachdruck verliehen werden, dass alle Kreise ab dem Jahr 2009 die nach der Verwaltungsvorschrift des Landes zur Förderung Familienentlastender Dienste vorgesehene kommunale Komplementärförderung in vollem Umfang erbringen und somit der Beibehalt der gesamten Landesförderung für die Dienste gesichert wird.

nach oben

Grundsicherungsanspruch nach SGB XII für Menschen mit Behinderung im Eingangs- und Berufsbildungsbereich der Werkstätten sowie bei Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

11.07.2008 – In einem gemeinsamen Schreiben des Landesverbandes der Lebenshilfe mit der LAG:WfbM an die Kommunalverbände wird die Veränderung der Sozialhilferichtlinien kritisiert, welche das Recht behinderter Menschen auf Grundsicherungsleistungen während des Eingangs- und Berufsbildungsbereiches der WfbM sowie bei Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt einschränken, indem bei den hiervon betroffenen behinderten Menschen nicht mehr von der Annahme der vollen Erwerbsminderung ausgegangen wird.

nach oben

 

Besteuerung von Leistungen an Gastfamilien im BWF

08.07.2008 – Wie dem Landesverband durch Mitglieder bekannt gegeben wurde, gehen die Finanzämter nach einer neuerdings erfolgten Absprache der Finanzbehörden der Länder dazu über, die pauschalen Zahlen an Gastfamilien beim Betreuten Wohnen behinderter Menschen in Familien als Einkommen aus selbstständiger Arbeit zu versteuern. Der Landesverband hat sich in der Angelegenheit an den Finanzminister des Landes mit der Bitte um Abhilfe gewandt. Die Antwort von Finanzminister Stächele vom 06.07.08 fällt leider sehr enttäuschend aus. Das Land zeigt sich hierin weder bereit, die Praxis der Finanzbehörden zu verändern noch eine Eingabe zum Jahressteuergesetz 2009 mit dem Ziel zu machen, die unsinnige und das BWF gefährdende Praxis zu verändern. Der Landesverband hat parallel dazu die Bundesvereinigung Lebenshilfe sowie die Kommunalverbände gebeten, auf Bundesebene steuergesetzlich initiativ zu werden. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat dies bereits umgesetzt, die Kommunalverbände haben es zugesagt.

Downloads:

Schreiben des Landesverbandes an den Finanzminister vom 08.05.2008

Antwortschreiben des Finanzministers vom 06.07.2008

Eingabe der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Jahressteuergesetz 2009

nach oben

 

Landesheimgesetz

04.06.2008 – In einem Schreiben an die Fraktionen im Landtag von Baden-Württemberg wiederholt der Landesverband seine Kritik am Entwurf des Landesheimgesetzes, nachdem im Regierungsentwurf die Kritikpunkte der Lebenshilfe am Referentenentwurf leider nur sehr teilweise berücksichtigt waren. Gleichzeitig gehen einige örtliche Lebenshilfe-Vereinigungen mit den Anliegen der Lebenshilfe auf Wahlkreisabgeordnete zu. Im Rahmen der 2. Lesung und Verabschiedung des Gesetzes im Landtag wird dann noch ein vorgetragener Verbesserungsvorschlag teilweise berücksichtigt. Die maximale Größe von Wohngruppen für behinderte Menschen, welche nicht unter das Heimgesetz fallen, wird von sechs auf acht Personen erweitert.

Downloads:

Schreiben des Landesverbandes an die Fraktionen im Landtag vom 21.04.2008

Gesetzesbeschluss Landesheimgesetz vom 04.06.2008

nach oben

 

Landes-Behindertengleichstellungsgesetz

15.04.2008 – In seiner Stellungnahme zur Auswertung der bisherigen Erfahrungen mit dem Landes-Behindertengleichstellungsgesetz hebt der Landesverband hervor, dass die bisherigen Regelungen des L-BGG bei weitem nicht ausreichend sind. Insbesondere fordert der Landesverband eine Erweiterung des Geltungsbereiches der bisherigen Regelungen auf den kommunalen Bereich, eine verbindliche gesetzliche Regelung zur Benennung von kommunalen Behindertenbeauftragten sowie die Berücksichtigung der besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im L-BGG.

nach oben

 

Landesheimgesetz

25.01.2008 – Das Sozialministerium von Baden-Württemberg hat den Entwurf eines Landesheimgesetzes vorgelegt. Der Landesverband der Lebenshilfe kritisiert in seiner schriftlichen Stellungnahme, dass in dem Gesetzentwurf die besonderen Qualitätsanforderungen an Heime für Menschen mit Behinderung im Unterschied zu Altenpflegeheimen entgegen der Ankündigung des Sozialministeriums in keiner Weise berücksichtigt sind. Außerdem kritisiert die Lebenshilfe, dass mit dem Landesheimgesetz in der vorgelegten Form neue Hürden für den Betrieb von ambulant betreuten Wohnformen und alternativen Wohnformen aufgebaut werden.

Downloads:

Stellungnahme des Landesverbandes Lebenshilfe vom 22.01.2008

Kritik der Lebenshilfe am Gesetzentwurf in Kurzform

nach oben

 

Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe

22.01.2008 – In Schreiben an die Sozialministerin und an den Behindertenbeauftragten des Landes nimmt der Landesverband Stellung zu den Beschlüssen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) zur "Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen" und zur "Teilhabe am Arbeitsleben". Die Lebenshilfe begrüßt die Grundsätzliche Intention der Papiere, warnt aber vor einer Aushöhlung des Rechts behinderter Menschen auf Teilhabeleistungen durch eine Überbetonung des Nachranggrundsatzes der Sozialhilfe und mahnt an, den wichtigen Beitrag der Werkstätten für behinderte Menschen zur Teilhabe am Arbeitsleben anzuerkennen.

Downloads:

Beschlüsse "Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe" und "Teilhabe am Arbeitsleben" der ASMK vom 15./16.11.2007

Schreiben des Landesverbandes an Sozialministerin Stolz

nach oben

 

Unterhaltsbeitrag für Eltern von Werkstattmitarbeitern endgültig vom Tisch

20.12.2007 – Der andauernde Protest der Lebenshilfe und anderer Verbände gegen die Heranziehung von Unterhaltsbeiträgen der Eltern zu den Kosten der Betreuung ihrer Söhne und Töchter in der Werkstatt oder einer Förder- und Betreuungseinrichtung durch manche Stadt- und Landkreise ist am Ende erfolgreich. Einige Kreise hatten auf Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände von den Eltern behinderter Menschen, welche nicht im Wohnheim, sondern lediglich teilstationär in einer Werkstatt oder einer Fördereinrichtung betreut werden, einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von 26 Euro verlangt. Die Lebenshilfe hat von Anfang an deutlich gemacht, dass diese Heranziehung nicht dem geltenden Recht entspreche und wurde in dieser Einschätzung von Stellungnahmen der Sozialministerien auf Landes- und Bundesebene unterstützt. Im Dezember 2007 hat uns nun der Landkreistag von Baden-Württemberg mitgeteilt, dass er seinen Mitgliedern empfiehlt, diesen Unterhaltsbeitrag nicht mehr zu erheben. Diese Empfehlung soll auch in die Sozialhilferichtlinien von Baden-Württemberg aufgenommen werden.

Download: 

Schreiben des Landkreistages an den Landesverband Lebenshilfe

nach oben

Selbstverpflichtung des Landes zur Förderung privater Schulkindergärten

07.11.2007 – Der Landtag von Baden-Württemberg hat in einer Art Selbstverpflichtung beschlossen, auch in Zukunft eine Gleichstellung privater Schulkindergärten mit denjenigen in öffentlicher Trägerschaft im Sinne einer vollständigen Übernahme der Personalkosten durch das Land zu gewährleisten. Das Thema war auf Druck der Lebenshilfe und des Körperbehindertenverbandes behandelt worden, die Anfang 2007 durch eine konzertierte politische Aktion in letzter Sekunde verhindern konnten, dass die Personalkostenzuschüsse der privaten Schulkindergärten durch das Land um 5% gekürzt werden. Die Entschließung des Landtages vom 07.11.2007 hat den folgenden Wortlaut:

"Der Landtag beschließt, die Landesregierung zu ersuchen, auch weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass Schulkindergärten in freier Trägerschaft, in denen körperlich und geistig behinderte, blinde und sehbehinderte, gehörlose und schwerhörige Kinder betreut werden, unabhängig davon, ob sie einer Heimsonderschule in freier Trägerschaft angegliedert sind oder nicht, nach gleichen Grundsätzen gefördert werden."

nach oben

 

Tag behinderter Menschen im Landtag von Baden-Württemberg

14.06.2007 – Beim fünften Tag behinderter Menschen im Landtag von Baden-Württemberg war der Landesverband der Lebenshilfe wiederum an der Planung und Durchführung maßgeblich beteiligt. Auch an dem Tag selbst, der dem Dialog zwischen den Betroffenen und den politischen Mandatsträgern auf Landesebene dient, waren Vertreter der Lebenshilfe zahlreich beteiligt.

Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, lieferte im Forum „Forschung – um jeden Preis?“ einen Impulsbeitrag über Forschung und Forschungsgrenzen in der gesellschaftlichen und ethischen Verantwortung gegenüber Menschen mit Behinderungen.

Das Forum "Kommunalisierung der Behindertenhilfe – Erfahrungen mit der Verwaltungsreform" wurde unter der Federführung des Landesverbandes Lebenshilfe vorbereitet und durchgeführt

Downloads:

Impulsbeitrag vom Bundesvorsitzenden Robert Antretter zum Thema "Forschung – um jeden Preis?"

Thesenpapier zum Forum „Kommunalisierung der Behindertenhilfe – Erfahrungen mit der Verwaltungsreform“

nach oben


 

gehe zu Start