Einrichtungen und Dienste:
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Wohnen in normaler Nachbarschaft
"Wohnen
heißt zuhause sein."
Nur vier Worte im Grundsatzprogramm
der Lebenshilfe umschreiben die Philosophie
der Lebenshilfe bei der Begleitung behinderter Menschen im Wohnbereich.
Es geht nicht nur um Versorgung und Pflege, sondern darum, ein
Zuhause zu haben, über dessen Gestaltung man selbst bestimmen
und von dem aus man am Leben in der Gemeinde teilhaben kann.
Alle
Wohnangebote der Lebenshilfe befinden sich dort, wo alle wohnen
im Ort, im Wohngebiet. Ging man früher davon aus,
dass Menschen mit geistiger Behinderung, welche nicht (mehr) bei
Angehörigen leben, grundsätzlich einen Heimplatz benötigen,
stellt sich das Angebot heute sehr vielfältig dar: vom Einzelzimmer
in der gruppengegliederten Wohnstätte (die in der Lebenshilfe
aber immer eine relativ kleine Einrichtung mit in der Regel nicht
mehr als 24 Plätzen ist) über die Wohngemeinschaft in
der Doppelhaushälfte bis hin zum Einzel- oder Paarwohnen
"in den eigenen vier Wänden" mit ambulanter Betreuung
oder dem begleiteten Wohnen in Gastfamilien. Die Bewohner erhalten
dabei die Unterstützung, die sie zur Bewältigung des
Alltags benötigen.
Menschen
mit Behinderung sollen an dem Ort, an dem sie sich beheimatet
fühlen, bis an ihr Lebensende bleiben können, wenn sie
dies wünschen. Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein,
dass sie auch im Alter nicht gezwungen werden, in eine Pflegeeinrichtung
umzuziehen.
Die Wohnangebote
der Lebenshilfe werden in Baden-Württemberg von 36 örtlichen
Trägern vorgehalten.
Downloads
und Links:
Grundsatzpapier
Begleitetes Wohnen
Positionspapier
Pflege
Dokumentation
des Fachtags "Alte Menschen mit Behinderung" vom Nov
2007
Umsetzung
des Persönlichen Budgets im Wohnbereich
Arbeitshilfe
zur Vernetzung in der Gemeinde
Dokumentation
der Studienfahrt 2005 nach Norwegen ("Auflösung der
Heime")
Weitere
Informationen zum Thema Wohnen auf der Internetseite der
Bundesvereinigung Lebenshilfe
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