Wohnen in normaler Nachbarschaft
„Wohnen
heißt zu Hause sein!“
Teilhabe
im Bereich Wohnen heißt, dass ich mir selbst aussuchen kann, wo
ich wohne und mit wem ich zusammen wohne. Hierfür müssen Wahlmöglichkeiten
vorhanden sein, es muss viele verschiedene, den individuellen Wünschen
und Bedürfnissen entsprechende Wohnformen geben, z.B.:
Wohngemeinschaften, Einzel- und Paarwohnen, kleine Wohngruppen,
auf dem Land oder in der Stadt. Darüber hinaus muss es auch möglich
sein, den eigenen Wohnraum den individuellen Wünschen
entsprechend gestalten zu können, um sich wohl zu fühlen.
Neben
dem eigenen Wohnraum ist es für uns alle, selbstverständlich
auch für Menschen mit Behinderung wichtig, Nachbarschaft
gestalten zu können. Der eine mag es, viel Kontakt mit seinen
Nachbarn zu haben und sein Leben mit anderen zu teilen. Der andere
ist eher gerne für sich und hat weniger Kontakt mit den Nachbarn.
Diese
Möglichkeiten, sowohl die Auswahl und Einrichtung des eigenen
Wohnraums, als auch die Gestaltung der Nachbarschaft, sollen auch
für Menschen mit Behinderung gegeben sein. Sie haben ein Recht
darauf!
Hierzu
bedarf es einerseits der stärkeren Differenzierung von
Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung, andererseits auch der
aktiven Einflussnahme auf die Gesellschaft.
Auf
der Seite der Träger von Wohneinrichtungen setzt sich die
Lebenshilfe Baden-Württemberg dafür ein, dass viele verschiedene
Wohnangebote für Menschen mit Behinderung entstehen und dass
Menschen mit Behinderung genau gefragt werden, wo und mit wem sie
wohnen möchten.
Auf
der Seite der Nachbarn und Gemeinden setzt sich die Lebenshilfe
Baden-Württemberg dafür ein, dass Menschen mit Behinderung als
aktive, kompetente Bürgerinnen und Bürger akzeptiert werden und
dass sie, so wie wir alle, in einer normalen Nachbarschaft leben können.
Downloads
und Links:
Grundsatzpapier
Begleitetes Wohnen
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